18. Mitgliederversammlung vom 14. Mai 2024

Die Traktanden der 18. Mitgliederversammlung des Vereins für das Ortsmuseum Binningen am 14. Mai konnte die Präsidentin, Regula Kaiser, relativ rasch abarbeiten. Zu Beginn wurde eine Gedenkminute für die 2023 verstorbenen Mitglieder abgehalten; in alphabetischer Reihenfolge: Hans Abt, Werner Kern, Werner Preiswerk, Margrit Rymann und Rosmarie Schaad. Es wurde nach dem Verlesen des Jahresberichts und des Finanzberichtes 2023 ein neues Vorstandsmitglied, Karin Müller, gewählt. Alles in Allem hat sich das vergangene Vereinsjahr sehr positiv gestaltet: es kamen mehr Besucher:innen ins Museum und die Betriebsrechnung ergab ein positives Ergebnis. Die Mitglieder zeigten sich zufrieden mit der Arbeit des Vorstandes sowie der weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitenden und bekräftigten dies bei den Abstimmungen mit Zustimmung und Applaus. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung wurde ein ausgezeichneter Imbiss offeriert.

Drechseln mit Holz: ein uraltes Handwerk

Im Hof des Museums arbeitet die diplomierte Drechslermeisterin Christine Polheim und zeigt ihr uraltes Handwerk am 2. Juni.

Zwischendurch gibt der Frauenchor Binningen um 14:30 Uhr sowie um 15:30 Uhr ein musikalisches Intermezzo mit Kostproben aus dem breit gefächerten Repertoire.

Drechseln wird meistens mit hölzernen Stuhlbeinen in Verbindung gebracht. Aber dieses heutzutage sehr seltene, faszinierende Handwerk beinhaltet sehr viel mehr. Christine Polheim wird die Technik an der Drehbank demonstrieren und es können Gewürzmühlen, Kreisel, Kugeln, Schalen etc. aus verschiedenen Hölzern erworben werden.

Im Museumslädeli ist u.a. das Buch «Binningen – die Geschichte» erhältlich, welches im Juni vor 20 Jahren erschienen, aber immer noch sehr aktuell und interessant ist. Geschrieben von Dr. Beat von Scarpatetti sowie weiteren Autor:innen.

 

Bericht zur Vernissage der Sonderausstellung „125 Jahre Verein Sonnenbad“

 

Es war beeindruckend, wie viele Interessierte sich am Sonntagnachmittag, 7. April 2024,   im Untergeschoss des Ortsmuseums Binningen einfanden trotz des sonnigen Frühlingswetters. Der Anlass begann mit der Begrüssung durch die Präsidentin des Vereins für das Ortsmuseum, Regula Kaiser. Das Grusswort der Gemeinde überbrachte Gemeinderat Daniel Nyffenegger. Er wusste einiges über das Sonnenbad zu erzählen, hat dabei aber nicht vergessen, weitere Binninger Kultur- und Sport-Vereine zu erwähnen. Rolando Stucki, Präsident des Vereins Sonnenbad St. Margrethen oblag die Aufgabe, dem Publikum einen kurzen Abriss der wechselvollen Geschichte seines Vereins zu präsentieren. Zu Beginn war die Bevölkerung skeptisch über das Vorhaben des Vereins, eine Oase für eine «naturgemässe Lebens- und Heilweise» zu schaffen. Auch waren die Finanzen ein nicht zu vernachlässigendes Problem, wobei die Regierung des Kantons Basel-Stadt hilfreich zur Seite stand. Als dann 1903 endlich das «Luft-, Licht- und Sonnenbad» auf dem Margarethenhügel eröffnet werden konnte, waren die Bedenken verflogen und das «Sunnebedli» erfreut sich seither regen Zuspruchs. Das erste Schwimmbad wurde 1935 eröffnet und 1967 wurde das heutige Bad gebaut. Und nun, viele Jahre später erfordern Sanierungsmassnahmen sowie die Vision eines Naturbades wiederum einigen Effort, um die notwendigen Gelder zu generieren. Rolando Stucki zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass die Finanzierung bald gesichert sein wird. Ein interessanter Dokumentarfilm rundete die Veranstaltung ab. Mit viel Applaus und mit Vorfreude auf die Saisoneröffnung am 15 April im «Sunnebedli» wurde die Sonderausstellung eröffnet und den Gästen ein Apéro offeriert.

Die Ausstellung ist an folgenden Daten von 14 bis 17 Uhr geöffnet: 5.5., 2.6., 1.9., 6.10., 3.11., 1.12.,8.12.,15.12.2024 sowie 5.1., 2.2., 2.3.2025.

Gruppen- und Schulklassenführungen können ausserhalb der regulären Öffnungszeiten organisiert werden bei Frau Lotti Preiswerk, Tel. 061 421 03 82 oder info@ortsmuseum-binningen.ch

Lesung von Marc Joset aus seinem Buch «Brücken über Gräben» am 5. Mai 2024

Lesung von Marc Joset aus seinem Buch «Brücken über Gräben» am 5. Mai um 14:30 Uhr

Die persönlichen Erinnerungen beginnen mit den Schilderungen von Marc Josets Mutter über die Bomben, die am 16. Dezember 1940 im Binninger Neusatzquartier einschlugen. In weiteren Kapiteln führt uns Marc Joset an diverse Stationen seines Lebens, von den 68er-Unruhen über dramatische Stunden im Jugendzentrum «Holee» in Binningen bis zu seinem Einsatz als Gründungsmitglied und Präsident des Vereins «Friedensbrugg» in den Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien und der Ukraine.

Vernissage Sonderausstellung «125 Jahre Verein Sonnenbad» mit Apéro

Damals-Heute-Morgen – eine Zeitreise von 1899 bis 2024, Vernissage der Sonderausstellung «125 Jahre Verein Sonnenbad» am 7. April um 14:30 Uhr

Wie war es damals vor 125 Jahren? Ende des 19. Jahrhunderts waren die Wohnverhältnisse in der engen Stadt Basel eher schlecht. Daher war es mit der Gesundheit der Bevölkerung nicht gut bestellt. Aus dieser Situation haben sich 14 überzeugte Anhänger einer naturgemässen Lebens- und Heilweise zusammengeschlossen und den Naturheilverein im März 1899 in der Burgvogtei (Volkshaus) aus der Taufe gehoben. Einige Jahre später haben sich verschiedene Interessensgruppen dieser Bewegung angeschlossen und den Verein zur Hebung der Volksgesundheit gegründet. Wie ist es heute? Nach verschiedenen Namensänderungen heissen wir seit 2014 Verein Sonnenbad und gehören nach wie vor dem Verband vitaswiss an. Das Areal (Bad/Restaurant/Gärten), wie es sich heute zeigt, geht auf die Jahre 1903 bis 1911 zurück. Das erste Bad wurde 1935 gebaut, das heutige Bad entstand 1967 und wurde mehrmals modernisiert. 2019 wurde das Projekt Vision 2030 ins Leben gerufen, denn das Areal ist in die Jahre gekommen. Wie könnte es morgen aussehen? Die Idee, ein Naturbad auf dem Bruderholzrücken entstehen zulassen, wurde anlässlich der GV 2022 mit grossem Mehr bewilligt. Der Vorstand ist nun an der Arbeit, für das Projekt Sponsoren zu finden und es so auszuarbeiten, dass der Verein/Stiftung eine Baubewilligung erhält und diese wunderschöne Oase der Ruhe und Erholung auch in Zukunft für die Bevölkerung zugänglich bleibt.

Die Ausstellung ist an folgenden Daten von 14 bis 17 Uhr geöffnet: 7.4., 5.5., 2.6., 1.9., 6.10., 3.11. sowie 1.,8.,15.12.2024; 5.1., 2.2., 2.3.2025.

Gruppen- und Schulklassenführungen können ausserhalb der regulären Öffnungszeiten organisiert werden bei Frau Lotti Preiswerk, Tel. 061 421 03 82 oder info@ortsmuseum-binningen.ch

Spiel und Spannung im Ortsmuseum am 3. März 2024

Museumsbesuch einmal anders: Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit Ihren Kindern einen Rundgang entlang des «MuBi-Trails». Der interaktive «MuBi-Trail» führt anhand des Kurzspielfilms «Wacher als du träumst» durch das ganze Museum und kann mittels Fragebogen spielerisch erlebt werden. Wer alle Fragen richtig beantwortet, erhält ein Diplom.

Besuchen Sie auch das gemütliche Museumsbeizli. Wir heissen Sie herzlich willkommen.

VORSTAND UND MITARBEITENDE ORTSMUSEUM BINNINGEN

Fasnachtsausstellung im Dachstock des Museums am 4. Februar 2024

Im Ortsmuseum Binningen lässt sich die Vorfreude auf die «Drey scheenschte Dääg» in Basel, der grössten Fasnacht der Schweiz, bestens steigern. Im Dachstock, dem sogenannten «Larvenhimmel» befindet sich eine grossartige Ausstellung mit Künstlerlarven von 1925 bis 1984 aus dem Nachlass von Ruth Eidenbenz-Tschudin und klassischen Fasnachtskostümen.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, die Sonderausstellung über die «PEDALOS» – der erfolgreichsten Rad-Akrobatik-Show in Europa von 1981 bis 2011 – im Museumskeller zum letzten Mal zu besichtigen.

Wir heissen Sie herzlich willkommen.

VORSTAND UND MITARBEITENDE ORTSMUSEUM BINNINGEN

Filmvorführung «Die Iris Stecknadelfabrik» am 7. Januar 2024. Danach wird ein Neujahrsapéro offeriert.

Man ist überrascht, wie aufwändig die Herstellung einer Stecknadel ist. Die Iris-Stecknadeln aus Binningen waren weitherum bekannt und begehrt in der Modeindustrie und in Couture-Ateliers, weil sie so fein waren, dass sie sich ausgezeichnet für die Verarbeitung von Seidenstoffen und anderen heiklen Textilien eigneten. Der langjährige Betriebsleiter der 1991 geschlossenen Iris Stecknadelfabrik, Peter Bringold, erklärt im Film auf anschauliche Weise die unglaublich komplizierte Stecknadelherstellung. Er erzählt auch lustige Anekdoten aus seinem langen Arbeitsleben.

Besuchen Sie auch die Sonderausstellung «PEDALOS» im Keller. Gruppen- und Schulklassen-Führungen können jederzeit organisiert werden. Reservierungen bei Frau Lotti Preiswerk unter Tel. 061 421 03 82 oder per mail an info@ortsmuseum-binningen.ch

Wir heissen Sie herzlich willkommen und wünschen Ihnen alles Gute und viel Glück für 2024.

VORSTAND UND MITARBEITENDE ORTSMUSEUM BINNINGEN

Holeerain 20, 4102 Binningen