Sonntag, 3. November 2024
Ortsmuseum Binningen geöffnet von 14 bis 17 Uhr Eintritt frei
Um 14:30 Uhr Führung durch die Sonderausstellung «125 Jahre Verein Sonnenbad» mit Rolando Stucki
Wie war es damals vor 125 Jahren? Ende des ausgehenden 19. Jahrhundert waren die Wohnverhältnisse in der engen Stadt eher schlecht, daher war es mit der Gesundheit der Bevölkerung nicht gut bestellt. Aus dieser Situation haben sich 14 überzeugte Anhänger einer naturgemässen Lebens- und Heilweise zusammengeschlossen und den Naturheilverein im März 1899 aus der Taufe gehoben. Wie ist es heute? Nach verschiedenen Namensänderungen heissen wir seit 2014 Verein Sonnenbad und gehören nach wie vor dem Verband vitaswiss an. Das Areal (Bad/Restaurant/Gärten) wie es sich heute zeigt, geht auf die Jahre 1903 bis 1911 zurück. Das erste Bad wurde 1935 gebaut, das heutige Bad entstand 1967 und wurde mehrmals modernisiert. Wie könnte es Morgen aussehen? Die Idee ein Naturbad auf dem Bruderholzrücken entstehen zulassen, fand bei den Vereinsmitgliedern grossen Anklang und wurde anlässlich der GV 2022 mit grossem Mehr bewilligt. Der Vorstand ist nun seit dieser Zeit an der Arbeit für das Projekt Gelder/Sponsoren zu finden und es so auszuarbeiten, dass der Verein/Stiftung eine Baubewilligung erhalten wird.

Die ersten Zeugnisse von gebrannten Tonfiguren datieren vor rund 24’000 Jahren. Um 4’000 vor Christus wurde in Mesopotamien die schnelldrehende Töpferscheibe erfunden, was die Herstellung von Massenware ermöglichte. Binningen war lange Zeit ein Zentrum für Ziegel- und Backsteinherstellung aufgrund des Reichtums an Lehm im Boden. Bis ins 20. Jahrhundert existierten 18 Ziegeleien in Binningen. Im ganzen Leimental (Leim = Lehm) wurde Ton gefunden und gebrannt. Es können diverse getöpferte Werke von Richard Bräunlich käuflich erworben werden.
Museumsbesuch einmal anders: Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit Ihren Kindern oder Enkelkindern einen Rundgang entlang des «MuBi-Trails». Der interaktive «MuBi-Trail» führt anhand des Kurzspielfilms «Wacher als du träumst» durch das ganze Museum und kann mittels Fragebogen spielerisch erlebt werden. Wer alle Fragen richtig beantwortet, erhält ein Diplom.
Die Traktanden der 18. Mitgliederversammlung des Vereins für das Ortsmuseum Binningen am 14. Mai konnte die Präsidentin, Regula Kaiser, relativ rasch abarbeiten. Zu Beginn wurde eine Gedenkminute für die 2023 verstorbenen Mitglieder abgehalten; in alphabetischer Reihenfolge: Hans Abt, Werner Kern, Werner Preiswerk, Margrit Rymann und Rosmarie Schaad. Es wurde nach dem Verlesen des Jahresberichts und des Finanzberichtes 2023 ein neues Vorstandsmitglied, Karin Müller, gewählt. Alles in Allem hat sich das vergangene Vereinsjahr sehr positiv gestaltet: es kamen mehr Besucher:innen ins Museum und die Betriebsrechnung ergab ein positives Ergebnis. Die Mitglieder zeigten sich zufrieden mit der Arbeit des Vorstandes sowie der weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitenden und bekräftigten dies bei den Abstimmungen mit Zustimmung und Applaus. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung wurde ein ausgezeichneter Imbiss offeriert.

Drechseln wird meistens mit hölzernen Stuhlbeinen in Verbindung gebracht. Aber dieses heutzutage sehr seltene, faszinierende Handwerk beinhaltet sehr viel mehr. Christine Polheim wird die Technik an der Drehbank demonstrieren und es können Gewürzmühlen, Kreisel, Kugeln, Schalen etc. aus verschiedenen Hölzern erworben werden.

Lesung von Marc Joset aus seinem Buch «Brücken über Gräben» am 5. Mai um 14:30 Uhr
Museumsbesuch einmal anders: Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit Ihren Kindern einen Rundgang entlang des «MuBi-Trails». Der interaktive «MuBi-Trail» führt anhand des Kurzspielfilms «Wacher als du träumst» durch das ganze Museum und kann mittels Fragebogen spielerisch erlebt werden. Wer alle Fragen richtig beantwortet, erhält ein Diplom.
Im Ortsmuseum Binningen lässt sich die Vorfreude auf die «Drey scheenschte Dääg» in Basel, der grössten Fasnacht der Schweiz, bestens steigern. Im Dachstock, dem sogenannten «Larvenhimmel» befindet sich eine grossartige Ausstellung mit Künstlerlarven von 1925 bis 1984 aus dem Nachlass von Ruth Eidenbenz-Tschudin und klassischen Fasnachtskostümen.